Barrierefreiheit am Bahnhof bis 2020!

Die SPD-Fraktion erneuert ihren Antrag und fordert die Mittel für die Errichtung eines Aufzuges bereit zu stellen. Barrierefreiheit sei kein "Luxus, sondern ein Menschenrecht", so der Vorsitzende des Ortsvereins Besian Krasniq.

Die SPD-Fraktion hat ihren Antrag zur Barrierefreiheit am bersenbrücker Bahnhof erneuert. Im neuen Antrag fordern die Sozialdemokraten die Mittel zur Errichtung von Aufzügen am Bahnhof alsbald zur Verfügung zu stellen. Ziel ist die baldige Komplettierung der beim Bahnhof seit über zehn Jahren vorhandenen Fußgängerbrücke durch die bislang fehlenden, aber unbedingt erforderlichen beiden Personenaufzüge bis zum Jahr 2020. Damit soll am Bersenbrücker Bahnhof endlich ein wirklich barrierefreier Übergang über die Gleise geschaffen werden. Die Baukosten werden sich auf geschätzt mindestens 550.000 € belaufen. Zuschüsse seitens der LNVG werden in Höhe von 75 % erwartet, sodass die Stadt dafür einmalig netto mindestens 140.000 € aufzubringen hat. Daneben hat die Stadt die laufenden Betriebs- und sonstigen Folgekosten für die Aufzüge zu tragen, an denen sich die Samtgemeinde zu 50 % beteiligen will (Näheres siehe Beschluss des Samtgemeinderates Bersenbrück vom 30.09.2013). Dafür sind ab dem Haushaltsplan 2019 entsprechende Mittel einzuplanen.

Die CDU-Mehrheitsfraktion hat es seit dem Jahr 2013 wiederholt abgelehnt, die notwendigen Fahrstühle anzubauen und dafür jedes Mal andere Gründe angeführt. Wie nicht anders zu erwarten war, haben die von der Ratsmehrheit ab 2014 beschlossenen Ersatzmaßnahmen wie Beschilderung und Verweisung auf Ruftaxis nicht zu einer zufrieden stellenden Ersatzlösung geführt. Auch deren mehrfache Versuche, einen anderen Bauträger (DB, Samtgemeinde, usw.) zu finden, haben sich erwartungsgemäß als vergeblich herausgestellt, was nur zum immer weiteren zeitlichen Hinausschieben der Realisierung der Maßnahme beitrug.
Nach alledem muss jetzt endlich gehandelt werden, indem der Bau der beiden Fahrstühle nun in Angriff genommen wird. „Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht“, meint dazu der Ortsvereinsvorsitzende Besian Krasniq. Auch Carola Berger, die sich für den Vorstand besonders um das Thema Inklusion kümmert, appeliert: „Wir dürfen
nicht zulassen, dass immer neue Gründe dafür gesucht werden, die Barrierefreiheit unseres Bahnhofes zu verhindern.

Hier finden Sie unseren Antrag zur Barrierefreiheit am Bahnhof im Wortlaut